Neue Familiengruppe bei der ZirkuTopia e.V.

Inklusion leben auf besondere Art, das hat sich der ZirkuTopia e.V. auf die Fahne geschrieben und erreicht dieses Ziel mit Hilfe von artistischen Künsten wie Jonglieren, Kugellaufen, Trapez oder Clownerie. Sozial benachteiligte Kinder sowie Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung erhalten die Möglichkeit, zusammen mit Pädagogen und Künstlern diese Künste im Zirkus Buntmaus zu erlernen und bei Auftritten und Zirkusaufführungen zu präsentieren. Nicht Spitzenleistungen, sondern der gemeinsame Spaß und die Freude stehen im Mittelpunkt. Außerdem lernen vor allem Kinder mit Behinderung, die häufig  eine alltägliche Ausgrenzung gewohnt sind, dass sie gleichwertige Mitglieder der Gruppe sind und einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Aufführungen leisten können.

Der Verein selbst sagt: „Wir stärken das Selbstwertgefühl der Kinder, fördern Freude an Bewegung und helfen, die eigenen Grenzen zu erkennen und auszuloten, wir leben Toleranz gegenüber dem Anderssein, wir geben Anerkennung und Gemeinsamkeit.“ Aus der Stadt und dem Landkreis Kassel nehmen an acht wöchentlichen Gruppen ca. 120 Kinder teil und das jährlich stattfindende Zirkuscamp wird von rund 40 Kindern besucht.

Das bereits bestehende Angebot soll nun durch eine neue Familiengruppe bereichert werden. Meist kennen Eltern von behinderten Kindern nur die Ausgrenzung insbesondere in der Wahrnehmung von Freizeitmöglichkeiten. Hier im Zirkus sollen die Eltern die Freude ihrer Kinder miterleben, einen neuen Kontakt zu ihnen aufbauen, neue Bewegungserlebnisse wagen, Grenzen ausprobieren und eine positive Gemeinschaft erleben dürfen.

Mit einer Summe von 4.032 Euro hilft der Arzneimittelfonds mit, dass das Projekt der Familiengruppe angeboten werden kann. 

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