Neurofibromatose-Selbsthilfe ausgezeichnet

Langen – Die Regionalgruppe Rhein-Main des Bundesverbandes Neurofibromatose im hessischen Langen ist mit dem Förderpreis des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland ausgezeichnet worden. Mit dem Preisgeld von 4.000 Euro unterstützt der Fonds ein Eltern-Kind-Wochenende, das bereits Mitte letzten Jahres in Herbstein stattfand. Neurofibromatose ist eine sehr seltene Erkrankung der Haut und des Nervensystems, die sich in unter anderem in braunen Flecken und Tumoren zeigt, was psychisch oft stark belastend ist.

Ziel des Wochenendes war es, einen Raum zu schaffen, in dem betroffene Familien sich austauschen und sich von Fachleuten informieren lassen können. In Einzelgesprächen konnten sich die Familien zu individuellen Problemen beraten lassen.

Dieser Ansatz überzeugte den Fonds der Arzneimittelfirmen, diese Arbeit finanziell zu unterstützen. Darüber freuten sich Marion Romann und Jutta Adamiok, die die Auszeichnung in Frankfurt entgegennahmen.

Zwei weitere Selbsthilfe-Organisationen, nämlich die Fibromyalgie-Selbsthilfe im saarländischen Schwalbach und die Histiozytosehilfe in Wiesbaden wurden ebenfalls mit jeweils 4.000 Euro bedacht.

Mit seinem Förderpreis leistet der Fonds der Arzneimittelfirmen seit 1999 Anschub-finanzierung sowie Hilfe zur Selbsthilfe. Hinter dem Fonds stehen mittelständische, meist familiengeführte Unternehmen der pharmazeutischen Industrie aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die sich über die Medikamentenforschung hinaus für die Gesundheit und die Prävention von Krankheiten einsetzen.

 

 

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