Mitteilungen

Die Initiative Allenstein ist eine Selbsthilfegruppe mit sozialpädagogischer Begleitung für Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene mit einer Behinderung ab 17 Jahren. Sie wurde 1972 von Isolde Allenstein ins Leben gerufen und wird seit 1992 vom Haus der Volksarbeit in Frankfurt unterstützt und gefördert. Die Initiative bietet ein Freizeit-, Kultur- und Bildungsprogramm für Menschen mit Behinderung an. Unter anderem werden auch begleitete Urlaubsreisen veranstaltet.

Im August 2017 organisierte die Initiative Allenstein eine viertägige Radtour am Main für sieben Menschen mit Behinderung. Für Ende Januar 2018 ist eine Skifreizeit für acht Teilnehmer geplant. Solche Angebote sind sehr wichtig, da die Mitglieder der Initiative den Sport ansonsten nicht erlernen oder ausüben könnten. Zudem haben sie oft nur ein kleines Gehalt und könnten sich eine solche Reise nicht leisten.

Der Arzneimittelfonds unterstützt die Radtour am Main mit einer Förderung von 1.000 Euro und die Skifreizeit mit einer Förderung in Höhe von 1.800 Euro. Weitere Informationen zur Initiative Allenstein sind auf www.hdv-ffm.de/menschen-mit-handicap/initiative-allenstein zu finden.

Skifreizeit und Radtour für Menschen mit Behinderung
Skifreizeit und Radtour für Menschen mit Behinderung

Die Adipositaschirurgie-Selbsthilfe Deutschland wurde 2004 gegründet, um adipösen Menschen Hilfe in ihrer Not anbieten zu können. Neben einem Internetforum und jährlichen Treffen mit Vorträgen bietet der rund 400 Mitglieder zählende Verein Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung von operativen Eingriffen. Seit 2016 gibt die Adipositaschirurgie-Selbsthilfe Deutschland zudem das Magazin „AdipositasSpiegel“ heraus. Es wird kostenlos an Selbsthilfegruppen und Patienten verteilt.

Der Arzneimittelfonds unterstützt die Ausgabe für 2017 des „AdipositasSpiegels“ mit einer Förderung in Höhe von 1.000 Euro. Weitere Informationen zum Magazin sind auf www.adipositasspiegel.de zu finden.

Magazin „AdipositasSpiegel“

Im Theaterprojekt „WoMan“ treffen geflüchtete Frauen auf ehrenamtlich tätige Frauen aus Business- und Führungspositionen. Ziel ist die Erarbeitung eines gemeinsamen Stückes zum Thema „WoMan – Grenzen überschreiten“. Einmal wöchentlich begegnen sich die Teilnehmerinnen im Rahmen einer zweistündigen Probeneinheit und nähern sich über die ästhetischen Medien Theater, Tanz und Musik dem Thema. Die Projektergebnisse werden schließlich in einer künstlerischen Montage zu einem Bühnenstück zusammengesetzt, das vor einem öffentlichen Publikum in professionellem Rahmen aufgeführt werden soll.

Die Teilnehmerinnen – 12 Geflüchtete sowie 10 Ehrenamtliche und Businessfrauen – verbindet neben den verschiedensten Erwartungen, Wünschen und Hoffnungen auch das Thema „Frausein“ und damit verbunden alle Vorbehalte, Chancen und Hürden in einer noch immer männerdominierten Arbeitswelt. Eine gemeinsame, ästhetisch-kreative Arbeit dieser beiden Personengruppen bietet ein spannendes und für beide Seiten nachhaltiges und konstruktives Potential.

Der Arzneimittelfonds unterstützt das Theaterprojekt mit einer Förderung in Höhe von 1.500 Euro. Weitere Informationen zum Projekt sind auf art-q.net/woman zu finden.

Theaterprojekt für geflüchtete und ehrenamtlich tätige Frauen

Der Förderverein der Peter-Rosegger-Schule wurde 1992 gegründet und zählt inzwischen etwa 80 Vereinsmitglieder. Ziel und Zweck des Fördervereins ist es, die finanziellen, materiellen und personellen Voraussetzungen zu schaffen, um die pädagogischen Gegebenheiten an der Peter-Rosegger-Schule zu erhalten oder noch weiter zu verbessern. Durch verschiedene Veranstaltungen und Projekte werden der Kontakt und die Kommunikation zwischen den Eltern, den Kindern, der Schulleiterin und dem Lehrerkollegium gefördert.

Mit dem Mitsingprojekt „SingBach“, das bereits an vielen Grundschulen in Deutschland etabliert ist, sollen Kinder der Peter-Rosegger-Schule die eigene Stimme und die Welt der Musik entdecken. Das Konzept zu „SingBach“ hat die Kirchenmusikerin Friedhilde Trüün aus ihrer reichen Erfahrung als Vokalpädagogin und Kinderchorleiterin heraus für Kinder der dritten Grundschulklasse entwickelt. Mit „SingBach“ wird den Schulkindern ein altersgerechter und aktiver Zugang zur klassischen Musik ermöglicht und das Chorsingen als Gemeinschaftserlebnis spürbar gemacht. Gemeinsam mit ihren Lehrern lernen die Schüler  zehn Lieder, Choräle und umgearbeitete Arien oder mit Text versehene instrumentale „Hits“ von Johann Sebastian Bach. Höhepunkt wird am 9. März 2018 ein großes Abschlusskonzert mit 280 Kindern in der Wiesbadener Lutherkirche sein.

Der Arzneimittelfonds unterstützt das „SingBach“-Projekt mit einer Förderung in Höhe von 2.000 Euro. Weitere Informationen zum Förderverein der Peter-Rosegger-Schule sind auf www.peter-rosegger-schule.com zu finden. Mehr zum „SingBach“-Konzept unter www.singbach.de.

Mitsingprojekt für Grundschüler

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel macht es sich seit 1992 zur Aufgabe, Menschen in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten – und das stets unter Wahrung der Menschenwürde, mit größtmöglicher Selbstbestimmung, Lebensqualität und der Linderung von Krankheitssymptomen. Damit wird sterbenden und trauernden Menschen Geborgenheit vermittelt und ihnen das Gefühl gegeben, bis zuletzt wertvolle Mitglieder der Gesellschaft zu sein.

Möglich ist die Arbeit jedoch nur durch den unermüdlichen Einsatz und das selbstlose Engagement vieler hauptamtlicher Mitarbeiter und ehrenamtlicher Helfer, deren Arbeit durch Spenden unterstützt wird. Der Verein hat knapp 1.000 Mitglieder – darunter rund 150 ehrenamtliche, aktive Hospizhelfer und mehr als 30 hauptamtliche Mitarbeiter. Die Beratung, Betreuung und Begleitung sowie die Aufnahme ins Hospiz sind für jedermann kostenfrei.

Der Arzneimittelfonds unterstützt die Arbeit des Hospizvereins mit einer Förderung in Höhe von 2.000 Euro. Weitere Informationen zum Verein sind auf www.hospiz-pfaffenwinkel.de zu finden.

Begleitung in der letzten Lebensphase
Begleitung in der letzten Lebensphase

Seit ihrer Gründung im Jahre 2005 hat es sich die Stiftung Leben mit Krebs zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität krebserkrankter Menschen zu verbessern. Die Stiftung fördert hierzu therapieunterstützende Angebote und wissenschaftliche Projekte, die das Leben mit Krebs ein Stück leichter machen sollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Etablierung einer Bewegungstherapie für Patienten.

Im Rahmen des Projekts „Lebensmut durch Reisen“ sollen Krebspatienten während einer schönen Reise den Alltag hinter sich lassen und ihre Lebensfreude wiederfinden. Bei einer Wanderreise in die Kitzbüheler Alpen fanden täglich geführte Wanderungen statt, an denen 35 Krebspatienten der Klinik für Hämatologie und Onkologie am Krankenhaus Nordwest in Frankfurt teilnahmen.

Der Arzneimittelfonds unterstützte das Projekt mit einer Förderung in Höhe von 2.500 Euro. Weitere Informationen über die Arbeit der Stiftung sind auf www.leben-mit-krebs.de zu finden.


Lebensmut durch Reisen
Lebensmut durch Reisen

Die Bewerbungsphase zum Förderpreis 2017 des Fonds der Arzneimittelfirmen Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland ist beendet. Bis zum 30. Juni 2017 konnten sich Projekte und Gruppen bewerben, die in den Bereichen Soziale Arbeit und Gesundheit aktive Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Das Engagement musste sich auf Hessen, Rheinland-Pfalz oder das Saarland beziehen, in denen auch der Arzneimittelfonds aktiv ist. Eine Jury mit Vertretern aus Politik und Industrie sowie Vertretern des Arzneimittelfonds bewertet nun die eingereichten Projekte und entscheidet über die Nominierung für den Förderpreis. Schon bald erfahren Sie mehr an dieser Stelle.

Förderpreis 2017: Bewerbungsphase beendet

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